Kassen- und Präventionsleistungen

Kassenleistungen sind die vom Arzt oder Facharzt verordnete Heilmittelbehandlungen.
Präventionsleistung bedeutet im Gegensatz dazu „vorbeugend“, die Behandlung soll also der Vorbeugung einer Erkrankung dienen und die Kosten werden vom Patient selbst getragen.

Kassenleistungen

Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten, die in Form eines Befundes sichtbar gemacht werden. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerz-Reduktion.

Das Bobath Konzept beruht auf der Behandlung von neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfälle, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, etc. .
Zielführend ist die Verbesserung von Bewegungsabläufen, um dadurch eine bessere Lebensqualität zu erlangen.
Eine weitere Ergänzung zu Bobath ist die Kinästhetik, die das bewußte Wahrnehmen von Bewegungen fördert.

Bei der Manuellen Therapie werden Funktionsstörungen des Bewegungsapparates wie die Gelenkmechanik, Muskelfunktionen sowie die Koordination der Bewegungen untersucht. Durch spezielle Mobilisationstechniken werden Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt.

Das Kiefergelenk hat eine immer größere Bedeutung in unserer Bevölkerung. Deshalb ist eine intakte Kieferfunktion die Voraussetzung für ein individuelles Wohlbefinden und ein gesundes Lebensgefühl.
Eine Fehlfunktion der Kiefergelenke kann zu Kopfschmerzen, Kieferschmerzen, Schulter-Nacken Schmerzen, Rückenschmerzen, Ohrgeräusche,..... führen und umgekehrt können Fehlhaltungen des Körpers zu Kiefergelenksproblemen führen.

Die Skoliose ist eine Seitverbiegung der Wirbelsäule, bei gleichzeitiger Drehung der Wirbel (S-Form).
Die Skoliose ist eine Wachstumsfehlbildung und verschlechtert sich während der Jugend in Zeiten verstärkten Körperwachstums. Die Skoliosen kommen bei Mädchen etwa viermal häufiger vor als bei Jungen.
Je nach Schwere der Skoliose kommt hierfür v.a. intensive Physiotherapie nach Katharina Schroth sowie die Spiralstabilisation nach Dr. Smisek in Frage.

Wenn die Lymphgefäße ihrer Funktion, Flüssigkeit aus dem Gewebe abzutransportieren nicht mehr ausreichend nachkommen, staut sich die Lymphe und es entsteht ein Lymphödem.
Das Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, rhythmisch- kreisende- pumpende Bewegungen durch flaches Auflegen der Finger bzw. Hände bei fein dosierten Druck.

Ist eine der ältesten Therapieverfahren.
Schmerzpunkte in der Muskulatur und Verklebungen zwischen den unterschiedlichen Geweben können durch bestimmte Grifftechniken wie Knetungen, Reibungen, Dehnungen,...gelöst werden.

Durch Wärme wird der Stoffwechsel im Körper angeregt. Der Sauerstofftransport, die Nährstoffversorgung, Transport von Antikörpern und der Abstrom von Zerfallsprodukten des Stoffwechsel werden mobilisiert.
Wärme ist eine altbewährte Anwendung bei schmerzhaften Muskelverspannungen, die Dehnfähigkeit des Gewebes wird verbessert, Regenerationsfähigkeit des Körpers wird gesteigert.
Es gibt verschiedene Arten der Wärmebehandlung: Naturfango, Heißluft, Heiße Rolle, Ultraschall.

Bei der Schlingentisch-Therapie erfährt der Patient eine Erleichterung vieler Bewegungen durch die Aufhebung der Schwerkraft. Es werden der ganze Körper oder Teile des Körpers in Schlingen gehängt, wodurch die Wirbelsäule und Gelenke entlastet werden. Eingeschränkte oder ansonsten schmerzhafte Bewegungen werden erheblich erleichtert und wie unter Schwerelosigkeit ausgeführt.
Durch die Einstellung des Aufhängepunktes kann eine Bewegung zusätzlich erleichtert oder erschwert werden.

Elektrotherapie oder Elektromedizin ist die Bezeichnung für therapeutische Anwendungen von elektrischem Strom in der Medizin sowie in der Physikalischen Therapie.
Bei Ultraschall wird mittels Kontaktgel das Gewebe durch Vibrationen mechanisch erwärmt und massiert, sog. Mikromassagen. Ultraschall wirkt schmerzdämpfend, durchblutungssteigernd, muskelentspannend und entzündungsreduzierend.

Die Atemtherapie dient dazu, Atemnot durch die Mobilisierung des Brustkorbes zu verringern und gleichzeitig die Vitalkapazität zu verbessern. Lösung und Transport von Sekret sollen angeregt werden, die Atemarbeit soll durch die Lockerung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur des Rumpfes erleichtert werden.

Präventionsleistung

Die Wirbelsäule ist nicht nur ein zentrales Stützorgan des Körpers und Ausdruck unserer Lebenshaltung, sondern auch Schutzhülle für das Rückenmark, an dem alle Funktionen der Organe, Gewebe, wie jede Zelle unseres Körpers angeschlossen sind. Es handelt sich dabei um eine sanfte Korrektur von Wirbeln und Gelenken. Dabei werden verschobene Rückenwirbel ertastet und sanft in ihre Normalposition zurückgeschoben. Im Unterschied zur Chiropraktik wird nicht abrupt gestreckt sondern sanft im Bewegungsfluss gedrückt, so dass keine Verletzungsgefahr besteht.

Das Schröpfen ist eine Jahrtausend alte Methode und entstand bestimmt aus dem sehr natürlichem Verhalten, Schadstoffe aus der Haut herauszuziehen, indem man den Mund auf das verletzte Gebiet aufgesetzt und gesaugt hat.
Heute werden modernste Schröpfschalen mit Vakuumpumpen auf die Haut im Bereich von muskulären Verspannungen aufgesetzt, was wiederrum einen Reiz im Organismus auslöst und ein Lösen von Blockaden und Verspannungen zur Folge hat.
Bei der Schröpfmassage wird der Schröpfkopf auf der Haut bewegt und eine Durchblutungssteigerung erreicht.
Diese Form der Ausleitung soll nicht nur Schadstoffe ausleiten, sondern auch das Immunsystem stärken.

Das STR Konzept besteht aus verschiedenen Therapiekonzepten, welches tiefgreifende Zusammenhänge bei Dysbalancen im menschlichen Körper erkennt und beheben kann. Faszien- Muskel- Dehn- und Mobilisationsgriffe wie z.B. die Dornmethode und Breussmassage, Wirbelsäulenschröpftherapie, Sensomotorische Übungen, Ohrakupressur, Faszientechniken, Viszerale und Craniosacrale Behandlungstechniken, Gua-Sha Therapie (chin. Ölschabtherapie), Fußreflexzonentherapie und Ernährungslehre kommen in der Behandlung zum Einsatz.

Eine der wohl außergewöhnlichsten Massagetechniken ist Gua Sha.
Denn Gua Sha ist eine Reiz-Therapie, bei der die eingeölte Haut mithilfe eines Schabers besonders beansprucht und gereizt wird.
Der Schaber wird über die Muskeln und Meridiane gezogen – so lange, bis durch die starke Reibung eine Hautrötung entsteht. Dadurch sollen die Lymphe aktiviert und Körperabfälle wie Schlacke aus dem Körper geleitet werden und gleichzeitig die Entspannung gefördert und das Immunsystem gestärkt werden.

Der bewusste Teil des Gehirns hat die Kontrolle über die Muskeln verloren.
Wie man Muskeln einfach, schnell und schmerzlos wieder in Bewegung setzen kann zeigt Sensomotorics.

Gerade in der heutigen Zeit ist für die meisten Menschen ein Ort der Ruhe sehr wichtig. Bei uns finden Sie ihn.
Wir schenken Ihnen durch unsere verschiedenen Massagetechniken ein Gefühl der völligen Entspannung. Dadurch werden nicht nur die Energie-Blockaden im Körper gelöst, sondern auch der Stress, der häufig durch den Berufsalltag entsteht, abgebaut.
Ein Erlebnis, das herrlich entspannend und gleichzeitig auch erfrischend und anregend ist.

Unter Kinesiotaping versteht man eine Behandlungstechnik, bei der hochelastische Klebestreifen auf der Haut aufgeklebt werden, und somit die verschiedenen Gewebeschichten bei jeder Bewegung massiert werden. Dadurch soll der Blutfluss und Lymphfluss erleichtert und gefördert werden, um den körpereigenen Erholungsprozess zu fördern.

Mit Hilfe von einem elastischen Seil und Weichteiltechniken wird die Wirbelsäule und die großen Gelenke durch die Spiralen gekräftigt und regeneriert.
So wird das Muskelungleichgewicht beseitigt, geschwächte Muskulatur gekräftigt und Muskelanspannungen gemindert.
Die Methode wird zur Behandlung und Prävention eingesetzt, z.B. bei: Bandscheibenvorfällen, postoperativen Beschwerden der Wirbelsäule, Spinalkanalstenosen, Skoliosen, Hüft- Knie- und Schulterbeschwerden, Osteoporose, Kopfschmerzen und Neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfälle, Multiple Sklerose und Parkinson.
Wir bieten hierzu auch einen Kurs an. >> zu den Kursen

Die Krankengymnastik orientiert sich bei der Behandlung an den Funktions- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten, die in Form eines Befundes sichtbar gemacht werden. Das Ziel ist durch Prävention Schmerzen zu verhindern.

Das super geniale Faszientraining!
Ziel dieser Anwendung ist es, die behandelten Körperpartien stärker zu durchbluten, Verklebungen in den Faszien zu lösen und über den stark aktivierten Fluss des Lymphsystems abzutransportieren. Die Wirkung ist eine Festigung und Straffung des Bindegewebes und der Haut, Rückbildung von Cellulite, Entwässerung und Entschlackung des Gewebes, Gewichtsreduktion und Lockerung der Muskulatur bei Verspannungen.